POL-FL: Flensburg – Versuchter Totschlag in Flüchtlingsunterkunft – Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

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POL-FL: Flensburg – Versuchter Totschlag in Flüchtlingsunterkunft – Tatverdächtiger in Untersuchungshaft
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Flensburg (ots) – Am Sonntagmorgen (23.06.19), um 5.50 Uhr, kam es
zu einem Angriff eines 20-Jährigen aus Afghanistan stammenden Mannes
auf einen 19-jährigen Bewohner der Flüchtlingsunterkunft im
Friedensweg in Flensburg. Der 19-jährige Afghane wurde durch den
Messerangriff schwer verletzt.

Die bisherigen Ermittlungen der Mordkommission der
Bezirkskriminalinspektion Flensburg ergaben, dass vier junge Männer
am Samstagabend in der Wohnung des 19-Jährigen gefeiert hatten. Es
wurden Alkohol und Drogen konsumiert. Ein junger Mann verließ die
Wohnung in der Nacht, während die anderen drei Männer einen Film
anschauten und einschliefen. Der 20-Jährige habe dann, aus bisher
nicht geklärter Ursache, den 19-Jährigen mit einem Küchenmesser
bedroht und angegriffen. Dem 19-Jährigen und dem in der Wohnung
befindlichen Zeugen gelang es, den Angriff abzuwehren und in das Büro
des Sicherheitsdienstes zu flüchten, von wo aus der Notruf abgesetzt
werden konnte. Der 19-Jährige wurde mit lebensbedrohlichen Stich- u.
Schnittverletzungen ins Krankenhaus verbracht und dort umgehend
versorgt.

Der 20-jährige Afghane ließ sich von Polizeibeamten des 1.
Polizeirevieres widerstandslos festnehmen und wurde dem Gewahrsam
zugeführt. Er wies leichte Verletzungen an den Händen auf. Am
Montagnachmittag (24.06.19) wurde der Beschuldigte auf Antrag der
Staatsanwaltschaft Flensburg der Haftrichterin des Amtsgerichtes
Flensburg vorgeführt. Diese erließ einen Untersuchungshaftbefehl.

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Sandra Otte
Telefon: 0461 / 484 2010
E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de

Original-Content von: Polizeidirektion Flensburg, übermittelt durch news aktuell

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