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300 scharfe Schafe und zickige Ziegen “mähen” das Twedter Feld in Flensburg

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300 scharfe Schafe und zickige Ziegen “mähen” das Twedter Feld in Flensburg
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heidschnuck(CIS-intern) – Es ist wieder soweit, bb Montag, den 12. Mai beweiden erneut rund 300 Heidschnucken und Ziegen die wertvollen Offenlandbereiche im Naturschutzgebiet Twedter Feld und sorgen damit für naturbelassene Biotope. Die seltenen, licht- und wärmebedürftigen sowie auf Nährstoffarmut angewiesenen Trocken- und Magerrasenbiotope in der Nähe des Flensburger Reit- und Fahrvereins sowie des Kiefernweges werden durch die bereits im 6. Jahr stattfindende Beweidungsaktion von Gehölzen freigehalten und in ihrem Bestand gesichert. Dies geschieht auf Empfehlung eines Gutachtens mehrfach (bis zu 3 mal im Jahr für jeweils ca. eine Woche).

Die Schäferin Angela Dornis kommt mit ihrer Schafherde und den altdeutschen Hütehunden für etwa eine Woche in das einzige Flensburger Naturschutzgebiet. Die Wanderschafherde im Twedter Feld ist ein lohnendes Ausflugsziel und bietet schöne Fotomotive.

Foto: Rolf Handke / pixelio.de

Für einen unbeschwerten Ausflug weist die Stadtverwaltung vorsorglich darauf hin, dass die Schafe sich von anderen Hunden schnell bedroht fühlen und die Hütehunde aggressiv auf andere Hunde reagieren können. Hunde dürfen – auch deshalb – im Naturschutzgebiet nur angeleint mitgeführt und das Gebiet nur auf den offiziellen Wegen betreten werden. Die Wege im westlichen Teil sollten während der Beweidungsphase möglichst nur ohne Hund betreten werden. Wer dennoch mit seinem vierbeinigen Freund die Herde ansehen möchte, sollte ausreichend Abstand zur Herde halten. Eine entsprechende Beschilderung wird vorübergehend eingerichtet.

Zur weiteren Unterstützung der natürlichen Entwicklung des Naturschutzgebietes werden auch 2014 schwerpunktmäßig Schutz- und Entwicklungsmaßnahmen in den genannten Offenlandflächen und in Bezug auf Knicks sowie Gewässer umgesetzt. Daneben ist die zum Erhalt der heimischen Pflanzenvielfalt erforderliche Bekämpfung von nicht heimischen und standortfremden Pflanzen – so genannten Neophyten – Ziel. Diese Pflanzen wandern leider oft durch illegale Gartenabfallentsorgungen in das Schutzgebiet ein und verdrängen die heimischen Arten.
Die Maßnahmen werden vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume finanziert.

Auch dieses Jahr wird parallel zu den Beweidungsphasen mit Unterstützung des städtischen Kinder- und Jugendbüros ein Projekt zum Naturerleben und -verständnis für Schulklassen durchgeführt.

PM: Stadt Flensburg

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