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Flensburgs Bürgermeister macht Babypause – geht in zweimonatige Elternzeit

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Flensburg Szene

132275P(CIS-intern) – Bürgermeister Brüggemann will mit seiner 2-monatigen Elternzeit ein Zeichen dafür setzen, dass die Stadtverwaltung das Thema Gleichberechtigung ernst nimmt und man sich in jeglicher beruflicher Position eine Auszeit für die Familie gönnen kann. Übung darin hat der Kämmerer bereits aus der Elternzeit, die er noch vor kurzem für seine ältere Tochter Edda beansprucht hat. Die “große” Schwester ist aber seit ihrem Eintritt in den Kindergarten aus dem Gröbsten raus. Diesmal ist ihr kleiner Bruder Tamme an der Reihe, für den sich “Papa” nun vom 25. November bis zum 23.01 2014 frei nimmt.

Im heutigen Zeitalter des “Gender Mainstreaming” wird viel dafür getan, Männern und Frauen in möglichst allen Belangen gleiche Chancen einzuräumen. Dazu gehört z.B. auch, Rahmenbedingungen zu schaffen, um die optimale Vereinbarkeit von Familien- und Berufsleben zum Wohle aller Familienmitglieder zu gewährleisten.

Foto: Stadt Flensburg

Viele Mütter sehen eine längere Auszeit im Berufsleben als Karrierekiller. Gleichzeitig wünschen sich zahlreiche Väter in der frühen Lebensphase ihres Babys ganz persönlich für die Familie da zu sein.

In Deutschland können daher seit 2007 auch Männer in bezahlte Elternzeit gehen, in der sie sich voll und ganz der Betreuung und Erziehung ihres jungen Nachwuchses widmen. Wie bereits mehr als 1/4 aller jungen Väter, nimmt auch Flensburgs Bürgermeister Henning Brüggemann diese Möglichkeit in Anspruch und kehrt nun ab nächster Woche bereits zum zweiten Mal vorübergehend Themen wie Haushaltskonsolidierung und kommunalem Finanzausgleich den Rücken, um sich stattdessen vermehrt Tätigkeiten wie Windelwechseln, Singen und Spazierengehen zu widmen.

PM: Stadt Flensburg

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