Pilkentafel in Flensburg: Die Dritte Gorgone – Wer in den Bildschirm blickt erstarrt

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Pilkentafel in Flensburg: Die Dritte Gorgone – Wer in den Bildschirm blickt erstarrt
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gorgone(CIS-intern) – Das Internet gilt als die revolutionärste technologische Innovation des Informationszeitalters, ihm werden in superlativischer Weise allerlei gesellschaftliche Veränderungspotentiale zugeschrieben: Kommunikationsstrukturen, Arbeitsprozesse, kulturelle Teilhabe, Demokratisierung – die Dritte Industrielle Revolution birgt eine Menge Heilsversprechen. Doch die Schattenseiten beginnen, sich als Katerstimmung der Berauschung an scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten auszubreiten.

Foto: Theaterwerkstatt Pilkentafel

Wie eine Gorgone – ein Wesen der griechischen Mythologie mit Schlangenhaaren, deren Blicke den Betrachteten zu Stein erstarren lassen – ist das Internet zugleich faszinierend und erschreckend. Wie verändern sich Arbeitsprozesse und Demokratie durch die Gefahr der Gorgone? Worin liegen ihr Charme und ihr Reiz?

Die viel diskutierte These, dass die Digitalisierung menschliche Arbeit in großem Maßstab wegrationalisiert, inspiriert die Inszenierung dazu, eine wesentliche Grundannahme des Theaters infrage zu stellen: die leibliche Anwesenheit von Schauspielern. Was passiert, wenn der Schauspieler digitalisiert, seine Arbeit von der Bühne wegrationalisiert wird?

Inszenierung: Peer Ripberger

Performance: Stefanie Mrachacz und Flensburger Bürger

Termine:

Do., 5. 11. Premiere

Fr., 6. + Sa., 7.11.

Do., 12., Fr., 13. + Sa., 14.11.

Do., 19., Fr., 20. + Sa., 21.11.

jeweils um 20:00 Uhr

Eintritt:

20,– € für Förderer

15,– € für jeden

10,– € für Schüler, Studenten, Sozialpassinhaber

Karten an der Abendkasse

über die Homepage www.pilkentafel.de

Vorverkauf: SHZ Kundenzentrum oder Tourist Information in der Roten Straße

für Studenten: Karten für 7,– € im AStA Büro der Uni und FH