BPOL-FL: Bordesholm – “Selfies im Gleis” lösen Einsatz der Bundespolizei aus: Zugverspätungen

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Flensburg Szene
Bordesholm (ots) – Gestern Nachmittag gegen 14.45 Uhr wurde die Bundespolizei zu einem Einsatz auf der Bahnstrecke Neumünster nach Kiel gerufen. Ein Lokführer hatte zwei Mädchen an den Bahngleisen gesehen. Es wurde sofort eine Geschwindigkeitsreduzierung für die Züge angeordnet.

Die eingesetzte Streife der Bundespolizei konnte nach Eintreffen zwar keine Personen dafür aber zwei Fahrräder feststellen. Im Rahmen der Nahbereichsfahndung stellten die Beamten dann einige hundert Meter weiter zwei junge Mädchen fest, die auf den Schienen saßen.

Die Bundespolizisten holten die beiden 13-Jährigen au8s dem Gefahrenbereich. Nach intensiver Belehrung über die Lebensgefahr, in die sich begeben hatten, wurden beide Mädchen nach Hause gefahren und an die Eltern übergeben.

Durch das Fehlverhalten der Mädchen und den daraus resultierenden die Einsatzmaßnahmen erhielten vier Züge Verspätungen.

Der Präventionsbeauftragte der Flensburger Bundespolizei nahm heute Morgen Kontakt zur betreffenden Schule auf und hatte in Anwesenheit des Schuldirektors ein Aufklärungsgespräch mit den Beiden. Sie gaben zu, “Selfies” auf den Gleisen gemacht zu haben. Sie zeigten sich einsichtig und wollen jetzt ein Schulprojekt angehen, um mögliche Nachahmer zu warnen. Auch wurden durch die Eltern soziale Netzwerke auf dem Handy verboten

Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor dem Betreten der Bahnanlagen: Die Züge hört man heutzutage nicht mehr und sie haben einen langen Bremsweg. Beim Gebrauch des Smartphones um Bilder, möglicherweis auch in den Gleisen zu machen, vergisst man seine Umgebung.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Flensburg Valentinerallee 2a 24941 Flensburg Pressesprecher Hanspeter Schwartz Telefon: 0461/3132-104 o. Mobil: 0160/8946178 Fax: 0461/ 31 32 – 107 E-Mail: bpoli.flensburg.presse@polizei.bund.de http://www.bundespolizei.de Twitter: @bpol_kueste

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