(CIS-intern) – Innenminister Stefan Studt hat die Kommunen dazu aufgerufen, in der Zuwanderung von Menschen aus anderen Ländern und Kulturen Chancen und Möglichkeiten zu sehen. Auf dem “Fest der Kulturen” im Rahmen der Interkulturellen Wochen der Stadt Flensburg sagte Studt am Samstag (8. November): “Wir brauchen in Deutschland eine Kultur der Verschiedenheit.” Es müsse sichtbar werden, dass Vielfalt auch gewollt sei. Eine Gemeinde oder eine Stadt werde erst durch die Vielfalt lebens- und liebenswert. Das Motto der Interkulturellen Wochen bringe das auf den Punkt: Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern!
Nach Ansicht von Studt sind aber nicht nur Politik und Kommunen gefordert. “Wenn wir den internationalen Wettbewerb um die klügsten Köpfe bestehen wollen, muss auch in der Wirtschaft ein stärkeres Umdenken einsetzen”, sagte der Minister. Das fange damit an, in Auswahlverfahren die Mappen ausländischer oder nur fremd klingender Bewerber nicht auszusortieren. Und es müsse dahin führen, als Unternehmen auch aktiv auf Zuwanderer zuzugehen. Nur so werde Deutschland für Zuwanderer auf Dauer ein attraktiver Arbeits- und Lebensstandort.
PM: Thomas Giebeler | Ministerium für Inneres und Bundesangelegenheiten
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