BPOL-FL: Jugendliche legen Schottersteine auf Gleise – Bahnstrecke gesperrt

Add to Flipboard Magazine.
Teilen
BPOL-FL: Jugendliche legen Schottersteine auf Gleise – Bahnstrecke gesperrt
Bewerte bitte diesen Beitrag

Süderbrarup (ots) –

Gestern Nachmittag wurde die Bundespolizei über spielende Kinder im Gleis in Süderbrarup (Kreis Schleswig-Flensburg) informiert. Die Bahnstrecke Flensburg – Kiel wurde sofort gesperrt. Die eingesetzte Streife konnte auch zwei Jungen feststellen, die jedoch flüchteten. Sie versteckten sich auf dem angrenzenden Raiffeisengelände, konnten aber von den Bundespolizisten aufgespürt werden.

Die Jugendlichen wurden zum Sachverhalt befragt. Sie waren sich offensichtlich nicht über die Lebensgefahr im Klaren in die sie sich begeben hatte. Sie hatten 12 Schottersteine verteilt über 15 m auf die Bahngleise gelegt. Die Bundespolizisten entfernten die aufgelegten Schottersteine.

Es stellte sich heraus, dass die beiden 12 und 13-Jährigen aus einer Jugendeinrichtung aus dem Kreisgebiet abgängig waren. Ein Betreuer holten die beiden Jungen ab. Die Bahnstrecke musste für die Einsatzmaßnahmen für 1 1/2 Stunden gesperrt werden. Zwei Züge erhielten dadurch Verspätungen, zwei Züge fielen aus.

Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang erneut auf die Gefahren im Bahnbereich hin. Bahnanlagen sind kein Spielplatz. Das Betreten der Bahngleise ist lebensgefährlich. Werden auf die Gleise gelegte Steine vom Zug überfahren, so werden diese zerquetscht und scharfkantige Splitter mit großer Wucht zur Seite geschleudert.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Flensburg Valentinerallee 2a 24941 Flensburg Pressesprecher Hanspeter Schwartz Telefon: 0461/3132-104 o. Mobil: 0160/8946178 Fax: 0461/ 31 32 – 107 E-Mail: bpoli.flensburg.presse@polizei.bund.de http://www.bundespolizei.de

- - - - - - - -
HINWEIS: Die Polizeimeldungen auf dieser Seite werden von ots - news aktuell, dem Presseportal der dpa zur Verfügung gestellt und automatisch eingelesen.
Wir haben keinen Einfluss auf die inhaltlichen Aussagen dieser Meldungen. Der Link führt zur vollständigen Originalmeldung.