BPOL-FL: Beinahunfall: Bahnübergang nicht abgesichert: Zug kollidiert fast mit Auto

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BPOL-FL: Beinahunfall: Bahnübergang nicht abgesichert: Zug kollidiert fast mit Auto
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Kellinghusen (ots) – Gestern Mittag wurde die Bundespolizei über einen “Beinahunfall” auf der Bahnstrecke Hamburg – Kiel informiert. Zwischen Wrist und Brokstedt führt die Deutsche Bahn AG derzeit Bauarbeiten durch. Am Bahnübergang Quarnstedter Straße ist derzeit ein Bahnüberwachungsposten (BÜP) eingesetzt, der den technischen Schließvorgang der Schranken am Bahnübergang bei zuvor angekündigter Zugdurchfahrt manuell einleiten muss.

Der Fahrer eines Opel Vivaro befuhr gestern Vormittag diesen Bahnübergang, an dem die Schranken nicht geschlossen waren. Als er den Bahnübergang passiert hatte, fuhr der Intercity von Köln nach Kiel durch. Glücklicherweise kam es nicht zur Kollision.

Der 60-jährige Autofahrer hatte sich so erschrocken, dass er gleich die Polizei informierte.

Die ersten Ermittlungen der Bundespolizei ergaben, dass der eingesetzte Bahnüberwachungsposten die Bahnschranken nach Meldung des Zuges durch den zuständigen Fahrdienstleiter hätte sofort schließen müssen. Den Schließungsprozess hatte er augenscheinlich zu spät eingeleitet, so dass der Autofahrer den BÜ noch passieren konnte. Der BÜP wurden durch den Notfallmanager der Deutschen Bahn abgelöst.

Den 21-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Bahnverkehrs.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Flensburg Valentinerallee 2a 24941 Flensburg Pressesprecher Hanspeter Schwartz Telefon: 0461/3132-104 o. Mobil: 0160/8946178 Fax: 0461/ 31 32 – 107 E-Mail: bpoli.flensburg.presse@polizei.bund.de http://www.bundespolizei.de Twitter: @bpol_kueste

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