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Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am Mahnmal am Grenzübergang Harrislee/Padborg

Datum der Veranstaltung: 27. Januar 2014 | Add to Flipboard Magazine.
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Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am Mahnmal am Grenzübergang Harrislee/Padborg
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stacheldraht(CIS-intern) – Der 27. Januar ist der jährliche Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Und um so länger die Herrschaft des NAZI-Regime her ist, um so wichtiger ist dieser Tag, um auch den nachfolgenden Generationen klar zu machen, das so etwas nie wieder passieren darf. In Flensburg, bzw. in Harrislee veranstaltet die Arbeitsgruppe Harrislee-Bahnhof am 27. Januar 2014 ab 11.30 Uhr beim Mahnmal am Grenzübergang Harrislee/Padborg eine Gedenkveranstaltung.

Foto: Andreas Sulz / pixelio.de

Der Ablauf ist folgendermaßen geplant:

  • Begrüßung durch den Bürgervorsteher der Gemeinde Harrislee, Herrn Karl Hermann Rathje
  • Ansprache der Arbeitsgruppe Harrislee-Bahnhof
  • Beiträge von Schülerinnen und Schülern der Duborg-Skolen und der Zentralschule Harrislee
  • anschließende Kranzniederlegung

Die Gedenkstätte unweit der deutsch-dänischen Grenze erinnert an das Schicksal der etwa 1600 dänischen Häftlinge, die 1944/45 aus dem dänischen Polizeigefangenenlager Fröslev über den kleinen Bahnhof in Harrislee in deutsche Konzentrationslager verfrachtet wurden.
Auf Deutsch, Dänisch und Englisch erinnert dort eine Tafel an die 1600 dänischen Gefangenen aus dem Internierungslager Fröslee, die 1944/45 in deutsche Konzentrationslager deportiert wurden, von denen 220 dort den Tod fanden. (Quelle: www.nordfriesland.de)

Schon am 24. Januar 2014 veranstaltet die VHS Harrislee in Zusammenarbeit mit
der Arbeitsgruppe Harrislee-Bahnhof und der KZ-Ge-
denkstätte Neuengamme eine Veranstaltung zu diesem Thema:

Szenische Lesung: 11/1-10
„Was macht die Welt, in der wir zu Hause sind?“

Briefwechsel von Walther, Lina und Axel Lüders aus den Jahren 1942 bis 1945 Während Lina Lüders in Hamburg lebt und ihr Sohn Axel sich als Soldat an der Ostfront befindet, ist ihr Ehemann Walther im KZ Neuengamme inhaftiert. Der Briefwechsel zwischen den Familienangehörigen ist eine präzise Aufzeichnung von drei Psychogrammen in den Jahren 1942 bis 1945 sowie von drei sich zuspitzenden unterschiedlichen Perspektiven auf einen immer grausamer werdenden Krieg. Die Briefe führen vor Augen, wie Menschen, die in Opposition zum NS-Regime standen, das Leben ertragen und nie den Glauben an eine gemeinsame Zukunft ohne Krieg, Hass und Gewalt aufgegeben haben.

Musikalischer Rahmen: Anne Wiemann, Hamburg
Bürgerhaus
Mo., 24.01.2011 19:00 Uhr Eintritt frei


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