Flensburg – 6. About Songs Christmas Tour u.a. mit TORPUS

Datum der Veranstaltung: 10. Dezember 2016 | Add to Flipboard Magazine.
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Flensburg – 6. About Songs Christmas Tour u.a. mit TORPUS
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aboutsongs_poster_a2(CIS-intern) – Auch in diesem Jahr möchten wir euch die Vorweihnachtszeit wieder mit unserer 6. About Songs Christmas Tour versüßen, mit dem schönen Line Up aus Torpus & The Art Directors (Duo), den Schweden von Barbarisms und Dino Joubert. 

Wer noch nicht Teil der About Songs Christmas Tour war, dem sei in kurzen Worten erläutert, worum es geht. Drei Acts gehen gemeinsam auf Tour und spielen gemeinsam Songs von allen, so dass alle fünf Musiker auf der Bühne stehen. Klar müssen sie sich dazu vorher ein paar Tage zum Proben im Studio einschließen und sie dürfen dann auch jeweils ein kleines ‚Solo-Set’ zum besten geben. Im Vordergrund aber steht das gemeinsame musizieren.

Was hat das alles mit Weihnachten zu tun? Gar nicht allzu viel, abgesehen davon, dass der Zeitraum vorweihnachtlich anmutet und wir ein bisschen winterliche Gemütlichkeit in die Clubs mitbringen. Die drei Bands und ihre Songs stehen im Vordergrund und es geht mitnichten darum Weihnachtslieder zu spielen.
Wobei bei den Proben der letzten Touren ‚Weihnachts’ – Songs aus diesen einzigartigen und einmaligen Kooperationen mit den Namen TALKING TO SIR SIMON und TOWN OF HONEY ROCKS entstanden sind. Lassen wir uns also überraschen, ob die drei diesjährigen Künstler auch eine Single zur Tour aus ihrem Gabensack zaubern.

In Flensburg im Volksbad am Samstag, den 10.12.2016

Torpus & The Art Directors (Duo)
Wunderschön arrangierter Indie-Folk aus dem Norden.
Durch das aktuelle Album zieht sich eine Entspanntheit die mehr nach Americana als nach Folk klingt. Sie haben es geschafft, mit Hilfe vieler toller Einflüsse ihren eigenen Sound zu finden und man spürt, dass da noch viel Potential schlummert, der Tiger ist gerade erst wach geworden.
Der Sound der Band ist geprägt vom Spannungsbogen zwischen Natur und Niemandsland auf der einen Seite, dem urbanen Leben und die in Altona, Schanze und St.Pauli zu beobachtenden Menschen auf der anderen Seite.
Die markante, leicht raue Stimme, die wunderschönen, relaxten Melodien, die Liebe zum Detail und die natürliche Leidenschaft, mit der die Musiker ihre Stücke auf die Bühne bringen, lassen einen bei Konzerten nicht mehr los.
 
Barbarisms
Nach längerer Zeit sind wir froh, endlich mal wieder eine schwedische Band im Hause DevilDuck Records willkommen heißen zu können. Wobei so ganz der Wahrheit entspricht es nicht, denn Sänger/Gitarrist Nicholas Faraone ist US-Amerikaner, der über die Stationen New York, Virginia und Paris den Weg nach Schweden fand, wo er nun schon seit einigen Jahren lebt.
„Browser“ ist nun das zweite Album des Trios und erforscht, wie humorvoll wir in Zeiten der Verzweiflung sein können und stellt die Frage, über wie viel Verlust wir lachen können, bevor die Stimme unseres Herzens uns fremd wird? Musikalisch wird der Hörer mit dieser philosophischen Frage durch entspannte Melodien und warme Gitarren eingeladen, in die lyrische Tiefe einzutauchen.
„Browser“ kann ein guter Begleiter in Zeiten persönlicher Krisen sein oder wenn man alleine unterwegs ist, wobei dies keineswegs düster klingen soll, aber wir wissen ja, wie viel Schönheit melancholischen Momenten innewohnt. Barbarisms mögen im Speziellen Leute ansprechen, die ihren „Graham Parsons meets Galaxy 500 – Touch“ mögen, ganz allgemein solche, die sich gerne in grandios schwelgerische Melodien verlieren wollen.

Dino Joubert
Als der amerikanische Songwriter Elliott Smith im Jahr 2003 verstarb, war Dino Joubert aus dem beschaulichen Soest gerade mal 14 Jahre alt. Zehn Jahre später klingt Joubert nun selbst ein bisschen wie sein großes Idol. Auf seinem Debut-Album „When A Horse Loves A Unicorn“, das im Spätsommer 2012 erschienen ist, zupft er vorsichtig an den Saiten seiner Gitarre. Manchmal gibt es auch ein bisschen Klavier oder dezente Elektronik. Jouberts äußerst gefühlvollen Lieder sind kleine Momentaufnahmen, er singt von der Liebe und den großen Fragen des Lebens. Wobei singen fast übertrieben ist. Eigentlich haucht Joubert eher, ganz vorsichtig, aber genau das lässt seine Songs so intim und anmutig klingen. 
 

Daten:
Sa,10.12. Flensburg – Volksbad
So,11.12. Hamburg – Nochtspeicher
Mo,12.12. Münster – Pension Schmidt
Di,13.12. Göttingen – Nörgelbuff
Mi,14.12.  Aachen – Musikbunker
Do,15.12. Bielefeld – Falkendom
Fr, 16.12. Bremen – Lichter der Neustadt
Sa,17.12. Leipzig – naTo
So, 18.12. Berlin – Zukunft am Ostkreuz