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Bundestagswahl – Flensburg wählt – auch per Briefwahl

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Bundestagswahl – Flensburg wählt – auch per Briefwahl
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(CIS-intern) – Am 22. September 2013 wählt Deutschland die kommende Regierung für die nächsten vier Jahre. Jedenfalls sollte man es tun. Und auch wenn uns nun viele Gesichter auf den Großplakaten anstrahlen, allen voran Frau Merkel von der CDU und Herr Steinbrück von der SPD, die Kanzlerin oder Kanzler wird nicht direkt vom Volk gewählt. Wir wählen die Abgeordneten aus dem eigenen Wahlbezirk bzw. mit der zweiten Stimme die jeweilige Partei. Und die Parteien, die dann gewonnen haben, bilden in der Regel als Koalition die neue Bundesregierung und die Abgeordneten im Bundestag wählen dann die neue Kanzlerin oder den neuen Kanzler.

Normalerweise sollte es so eine Erklärung wie in unserer Einführung nicht nötig sein, aber manche Mitbürger haben nicht einmal diese Grundkenntnisse. Was nicht sein sollte. Viele wollen in diesem Jahr auch nicht wählen, von Wahl zur Wahl leider mit steigender Tendenz, die Gruppe der sogenannten Nichtwähler. Davon einige auch aus Protest. Ein Protest, der aber gar nichts bringt. Denn Nichtwähler verändern lediglich die Wahlbeteiligung, aber nicht das spätere Wahlergebnis. Das wird nämlich nur aus den abgegebenen, gültigen Stimmen errechnet. Im Gegenteil, jede verlorene Stimme eines Nichtwählers, der oder die zumindestens eine politische Grundlinie im Kopf hat, kommt in der Regel einer politisch gegensätzlichen Partei zu gute. Das liegt u.a. auch daran, das z.B. ärmere Bevölkerungsschichten, die eigentlich eine Partei mittig bzw. links der Mitte wählen würden, die konservativen Parteien mit iher Nichtwahl stärken. Weil konservative Wähler weniger zu den Nichtwählern zählen. Damit wollen wir hier keine politische Richtung vorgeben, sondern ALLE Leute bitten, die keine Lust haben, zu wählen, doch zur Wahl zu gehen. Egal, welche Partei sie dann wählen werden.

Foto: Bernd Kasper / pixelio.de

Im Internet kann, wer will, sich wunderbar informieren, welche Ziele die jeweiligen Parteien haben. Danach sollte man dann eine eigene Wahl treffen. Nicht unbedingt nach Gesichtern, sondern nach dem Wahlprogramm der Parteien, das der eigenen Meinung am Nahesten kommt. Auch wenn es immer so schön heißt, die machen ja sowieso, was sie wollen. Stimmt, machen sie nach einer Wahl zum Teil auch. Und sämtliche Wahlversprechen können in der Regel aus verschiedenen Gründen auch nicht eingehalten werden. Aber deshalb NICHT WÄHLEN, ist der falsche Weg!

Kommen wir endlich zur Briefwahl. Wer am 22. September 2013 nicht zu Hause ist oder einfach keine Lust hat, ins Wahllokal zu rennen, kann auch noch per Briefwahl wählen. Auch diese Stimmen sind wichtig.
Die Stadt Flensburg bietet Ihnen ab 19.08. die Möglichkeit, die Zusendung von Briefwahlunterlagen online zu beantragen, sich den Standort Ihres Wahllokales anzeigen zu lassen und wenn gewünscht, auch eine Routenberechnung durchzuführen. Des Weiteren können Sie sich informieren, ob Ihr Wahllokal barrierefrei zu erreichen ist.
Die Briefwahl mit Briefzustellung ist möglich in der Zeit vom 17.08.2013 00:00 Uhr bis 19.09.2013 12:00 Uhr

Hier gehts zur BRiefwahl

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