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Studie: Schnellere Züge zwischen Aarhus, Flensburg und Hamburg

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schnellzug(CIS-intern) – Eine neue Studie der renommierten Bahnexperten Atkins kommt zu dem Ergebnis, dass die Fahrzeit zwischen Aarhus, Flensburg und Hamburg alleine durch einen optimierten Betrieb der bestehenden Strecke um mehr als eine Stunde verkürzt werden könnte. Als konkrete Schritte bis 2025 empfiehlt die Studie u.a. die Zweigleisigkeit im südlichen Dänemark, die Nutzung von Flensburg-Weiche als Fernbahnhof und eine neue Querung des Nord-Ostsee-Kanals. Damit wären auch ohne aufwändige Hochgeschwindigkeitstrassen Reisezeiten von unter drei Stunden zwischen Aarhus und Hamburg möglich.

Oberbürgermeister Simon Faber bezeichnet die Studie als wegweisend: “Schnellere und komfortablere Bahnverbindungen nach Norden und Süden sind für Flensburg von strategischem Interesse. Die vergleichsweise niedrigen Fahrgastzahlen heute haben nach vorliegenden Umfragen vor allem mit der heute wenig konkurrenzfähigen Taktung und Geschwindigkeit zu tun. Die neue Studie macht deutlich, dass bei entsprechender Optimierung auch aus der bestehenden Infrastruktur noch mehr herauszuholen ist.

Foto: Karl-Heinz Laube / pixelio.de

Mit gezielten – aber überschaubaren – Investitionen in Trassen, Signalanlagen und Bahnhöfe könnte Flensburg bis 2025 eine wirklich attraktive und leistungsfähige Bahnanbindung nach Norden und Süden erhalten. Dabei generieren sich deutlich höhere Passagierzahlen durch Tempo, Taktung und Begradigung der Hauptstrecke, nicht durch alte oder neue Schleifen bei Rendsburg und Flensburg. Die Studie setzt damit genau die richtigen Akzente.”

Faber kündigt an, der Ratsversammlung und wesentlichen Entscheidungsträgern auf der deutschen Seite eine komprimierte Übersetzung der Studie vorzulegen. Bereits am morgigen Donnerstag wird der Flensburger Oberbürgermeister die Studie mit der dänischen Verkehrsministerin erörtern.

PM: Stadt Flensburg


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