Ignite – live im Roxy Concerts Flensburg

Datum der Veranstaltung: 30. Juni 2014 | Add to Flipboard Magazine.
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Ignite – live im Roxy Concerts Flensburg
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Ignite-Logo(CIS-intern) – Brett Rasmussen und Joe D. Foster gründeten 1992 das Projekt, dem sich 1993 Joe Nelson und Gavin Oglesby anschlossen. Gavin brachte schließlich Casey Jones als Schlagzeuger in die Band. Erster Bandname war Fuse, weitere Namen waren Angerslave und Shade. Nach dem ersten Demotape mit den Songs Ash Return, Distance, Slow, Should have known und Far away heuerte Joe Nelson vorübergehend als Roadie bei Quicksand an. Lost&Found Records bot Ignite an, eine LP in Europa zu veröffentlichen und versprach ihnen eine Tour mit Sick of It All und Slapshot im Sommer 1994. Ignite überredeten Joe, bei den Aufnahmen zum Album Scarred for Life zu singen, allerdings fehlte ihnen für die Tour ein Sänger. Nach mehrmonatiger Suche wurde man mit dem Ungarn Zoltan „Zoli“ Téglás fündig.

Nach der großen Europa-Tour mit Slapshot nahmen Ignite Anfang 1995 die EP In my time in der Besetzung Téglás/Rasmussen/Foster/Jones auf. Damit fingen die Probleme mit Lost&Found an, da Ignite die Mastertapes in Deutschland zurückließen. Ignite hatten nun mit Conversion Records in Amerika ein neues Label, welches auch in Europa mit Sitz in Berlin vertreten war. Nach Anfrage, ob Lost&Found die Mastertapes zur Veröffentlichung in den Staaten herausgab, reagierten diese wütend und drohten mit der Boykottierung von Conversion, was deren Ende in Europa bedeutet hätte. Also gaben Ignite die Rechte zu der LP Family an Lost&Found, welches das Album noch heute verkauft, ohne Ignite jemals dafür bezahlt zu haben.

In Amerika erschien daraufhin die LP-CD Call on My Brothers, welche aus dem Material der in Europa erhältlichen In My Time und Family plus Bonustracks bestand. Ignite wechselten danach zum Hardcore-Label Revelation und veröffentlichten im Sommer 1996 die EP Past our Means. Es folgte eine Tour durch Japan und eine Festivaltour in Europa mit Millencolin und Madball. Ignite wurden vom Magazin VISIONS als drittbeste Live-Band des Jahres 1996 ausgezeichnet.

Die Bandmitglieder begannen nun jeweils Nebenprojekte und nebenbei wurde nach einem neuen Label gesucht. Gründungsmitglied Joe D. Foster stieg aus und wurde durch Brian Balchack ersetzt. Nach mehreren Touren begannen Ignite mit den Aufnahmen zu A Place Called Home, das 2000 bei TVT Records in Amerika erschien. Da TVT nicht in Europa vertreten ist, erschien das Album dort bei GUN/Supersonic. Während der anschließenden Touren wechselte man den Gitarristen und fand schließlich zurück zu Brian Balchack. A Place Called Home stellte sich als Erfolg heraus und Ignite erhielten einen hohen Bekanntheitsgrad. So hatte man die Ehre, 2003 bei der Persistence Tour dabei zu sein. Im Frühjahr 2006 erschienen eine Live-DVD sowie das Album Our Darkest Days. Auf der darauffolgenden Tour wurden Ignite von den Gitarristen Nik Hill und Kevin Kilkenny unterstützt, was eine weitere der unzähligen Lineupänderungen bedeutete.

Parallel zu Ignite verwirklichten Zoltan „Zoli“ Téglás und die anderen Bandmitglieder die Projekte Zoli Band (später California United). Unter diesen Namen nahmen sie Songs auf, die nicht zum Ignite-Stil passten und mehr im Rock- als im Hardcorebereich liegen. Zunächst waren einige Fans überrascht, welche ein Ignite-Konzert erwarteten, jedoch etablierten sich um Zoli Band und California United innerhalb kurzer Zeit eigene Anhängerschaften. Zu den bekanntesten Songs zählen Hold Me, I Lost You Tonight und Wash Away.

Die Nebenprojekte wurden jedoch auf Grund von Zeitmangel eingestellt. So existiert momentan ein Studioalbum von Zoli Band, ein Live-Album und eine 3-Song-Demo von California United.

Seit 2008 spannen sich Diskussionen um die politische Gesinnung von Sänger Zoli Teglas. Schuld war ein Gastbeitrag auf einem Song der ungarischen Band Hungarica, die in ihrer Heimat für eine extrem nationalistische und antisemitische Einstellung bekannt sind. In einem Interview, während der Zoli Band-Tour im Jahr 2010, nahm Teglas Stellung und erklärte, wie dieser Song entstand und distanzierte sich ausdrücklich von jeglicher nationalistischer Gesinnung
(Wikipedia)

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