Feine Live-Abende im Volksbad Flensburg am kommenden Wochenende

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Feine Live-Abende im Volksbad Flensburg am kommenden Wochenende
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Talking-To-Turtles(CIS-intern) – Schon ab morgen, Donnerstag d. 16. Oktober 2014 lohnt sich der Weg in das Flensburger Volksbad. Kommen doch Wasted & Oi!tercreme auf die Bühne des Veranstaltungszentrums. 17 Jahre Punkrock und immer noch nicht müde? 1996 in Joensuu, Finland gegründet, leben die Bandmitglieder nun recht zerstreut in Berlin,Helsinki und Tampere. Die Brüder Ville (Gesang, Bass) und Antti (Gitarre) haben jahrelang auch in der Band I Walk the Line gespielt.

Die 10 Songs vom aktuellen Album “HERE COMES THE DARKNESS” kann man als treibenden Punkrock beschreiben, melancholisch und melodisch zugleich, beeinflusst von Helden wie NakedRaygun, Dead Boys, Agent Orange und Spermbirds. Aber trotzdem bleiben sie sich treu, denn die finnische/nordische Note ist unverkennbar.
Das neue Album wurde in nur sechs Tagen im Sommer 2013 in Tampere von Jarno Alho aufgenommen und produziert, trotzdem klingt der Sound extrem frisch und druckvoll. Villes Texte sind auch diesmal wieder eine Klasse für sich.

Oi!tercreme sind Flensburgs erste und bisher einzige Oi!-Punk-Band. Gegründet wurde sie 2011 von Tobi Torpedo, Das Exkrement und Roy Blackmetal, welcher Ende 2012 ausstieg und von Knott an der Gitarre ersetzt wurde.

Musikalisch gibt’s überwiegend ohne Schnörkel auf’n Kopp, aber auch die Power-Ballade hat mit “Der schlimmste Tag seit gestern” Einzug gehalten. Textlich werden ungewöhnliche Themen wie Schnupftabak und die heimische Vogelwelt zum einen, andererseits szenetypische Klischees wie Dresscode und Working Class abgehandelt und völlig neu interpretiert. Auf dass die Oilenkraft an diesem Abend alle durchfließt!

Foto: Presse Talking to Turtles

Und am 17. Oktober,, also am Freitag geht das heiße Live-Wochenende weiter, mit anderer Musik: Talking To Turtles & Max Paul Maria
rei Jahre nach „Oh, The Good Life“, dem viel gelobten Zweitwerk von Talking to Turtles, veröffentlichte das Duo am 15. August den Nachfolger „Split“ und damit die konsequente Weiterentwicklung der wundervollen Pop-Kleinode ihrer ersten Platten. Pop? Ja, Pop. Denn den Wahlleipzigern Claudia Göhler und Florian Sievers gelingt es, wie nur wenigen, einem Genrebegriff den würdevollen Anstrich zurückzugeben.

Typisch für den Talking to Turtles – Sound steckt „Split“ voller Details und schräger Arrangements. Diese Ecken und Kanten haben Sievers und Göhler jetzt mit anderen Werkzeugen modelliert. Statt eines verspielten Glockenspiels schweben auf „Split“ warme Synthesizer durch das Bild. Die bisher dichten aber zurückhaltenden Vocals sind gewachsen und füllen den Raum hinter sich aus. Ihren Fokus verlieren Talking to Turtles dabei jedoch nie, ihren Fokus auf den Kern jedes Songs, ihren Fokus und ihre Lust auf die eine Melodie.

Mit dabei Max Paul Maria aus Berlin. Max Paul Maria klingt genau so wie man sich einen guten Folksong vorstellt:
Die Stimme rauchig und zornig, manchmal melancholisch, die Mundharmonika beschwört „Mr. Tambourine Man“ und die Texte erzählen von langen einsamen Straßen und davon, dass nichts bleibt wie es ist.

Auf hunderten Konzerten in Deutschland, Frankreich und Portugal überzeugte er in den letzten Jahren wie rau und authentisch Folk auch heute noch klingen kann. „Miles & Gallons“, sein Debütalbum, ist im Laufe von fünf Jahren (!) auf seinen Reisen durch besagte Länder entstanden und ein zartes Selbstportrait, ein Suchen und Finden eines Rastlosen dessen Reise wohl erst begonnen hat.

Und wer dann immer noch fit ist, geht am samstag d. 18. Oktober ab 23 Uhr zur S&L Party ins Volksbad

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Das gefällt mir! Da like ich doch auch jetzt schon gerne! Danke!