BPOL-FL: Schleusung einer irakischen Familie festgestellt

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Flensburg Szene
BAB 7 Harrislee (ots) – Gestern Abend gegen 19:00 Uhr kontrollierte eine Streife der Bundespolizei einen VW Golf an der Anschlussstelle Harrislee. Das Kfz war zuvor über den ehemaligen Grenzübergang Ellund in das Bundesgebiet eingereist. 

der Fahrer war ein 49 jähriger schwedischer Staatsbürger. Bei den Mitreisenden handelte es sich um eine sechsköpfige irakische Familie. Die vier Kinder befanden sich mit der Mutter auf der Rückbank des Golfs. Niemand war angeschnallt und Kindersitze waren überhaupt nicht vorhanden. 

Da die Iraker sich nur unzureichend für den Aufenthalt im Bundesgebiet legitimieren konnten und zudem der Verdacht einer Schleusung in das Bundesgebiet vorlag, wurden alle Personen zur Dienststelle der Bundespolizei verbracht. 

Es konnte ermittelt werden, dass es sich bei der irakischen Familie um abgelehnte Asylbewerber aus Schweden handelt. Diese brachten bei den Beamten ein Schutzersuchen vor und wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an die Erstaufnahmeeinrichtung nach Neumünster weitergeleitet. 

Den Fahrer und mutmaßlichen Schleuser erwartet nun ein Strafverfahren wegen Einschleusen von Ausländern in das Bundesgebiet. 

 

Rückfragen bitte an: 

Bundespolizeiinspektion Flensburg Valentinerallee 2a 24941 Flensburg Heiko Kraft Telefon: 0461/3132 105 Mobil: 0160/8946178 E-Mail: bpoli.flensburg.presse@polizei.bund.de http://www.bundespolizei.de Twitter: @bpol_kueste

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