Zwei Kracher aus Holland im Roxy Flensburg – The Devils Blood & Vanderbuyst

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(CIS-intern) – Gegründet wurde die Band Ende 2007 in Eindhoven von den Geschwistern Selim (* 1980 in Eindhoven)und Farida Lemouchi. Selim Lemouchi ist alleiniger Komponist und Texter der Band, tut sich jedoch schwer mit dieser Bezeichnung:

„Es fällt mir schwer, mich als Texter von The Devil’s Blood zu bezeichnen, denn ich glaube nicht, dass ich selbst allzuviel damit zu tun habe. Die Worte scheinen einfach durch mich durch zu fließen. Ich muss sie so schnell aufschreiben wie möglich, sonst verliere ich sie.

Foto: Presse The Devils Blood

Ich kann also auch nicht genau sagen, wer oder was mich beim ‘Verfassen’ der Texte beeinflusst hat, denn der größte Einfluss ist Satan.“

Musikalisch hat die Band ihre Wurzeln im Psychedelic Rock der 1970er Jahre; Farida Lemouchis Gesang wird mit dem der Coven-Sängerin Jinx Dawson verglichen.[3] Daneben sind Einflüsse der New Wave of British Heavy Metal, hier insbesondere die frühen Veröffentlichungen von Iron Maiden, und von Bands wie Hawkwind oder Rush zu nennen. Selim Lemouchi nennt Roky Erickson, Sänger und Gitarrist von The 13th Floor Elevators, als einen seiner Haupteinflüsse.[10] So findet sich auf Come, Reap eine Coverversion von White Faces, einem Lied, das Erickson 1981 mit seiner damaligen Band Bleib Alien aufnahm.

Vor Live-Auftritten übergießen sich die Musiker mit Tierblut, wie es unter anderem auch die Band Watain tut; das Schweineblut, das die Band verwendet, ist für sie „eine Möglichkeit, den Tod auch auf der Bühne zu tragen und dadurch weniger menschlich zu werden. Ein Weg, um unsere eigenen Identitäten und Persönlichkeiten verschwinden zu lassen und Geister zu werden. Wir haben einen Metzger in der Nähe, dort kaufen wir zehn oder 20 Liter Blut. Die frieren wir ein und verwenden sie später bei unseren Ritualen.“[3] Selim Lemouchi sieht die Konzerte als Rituale an[3], während derer die Musiker in den Hintergrund treten:

„Wir versuchen ganz bewusst, uns nicht als ‘Band’ zu präsentieren, denn wir wollen nicht als Menschen, nicht als Individuen gesehen werden. Während wir unsere Musik spielen, sind wir von Satan besessen. Das ist mein Leben, mein Schicksal, der Pfad, den ich vor einigen Jahren eingeschlagen habe. The Devil’s Blood sind wie ein Vergrößerungsglas für unsere Trauer, unsere Wut, unser Hass und unser Glück. Wenn wir die Bühne nach einem Ritual wieder verlassen, kehren wir wieder in unser ganz persönliches Sein zurück. Dann kann jeder wieder tun und lassen, was er will.“
– Selim Lemouchi
http://www.thedevilsblood.com

Vanderbuyst
Die Band spielt traditionellen Heavy Metal mit Einflüssen aus dem Hard Rock. Verglichen wurde Vanderbuyst mit UFO, der Michael Schenker Group, Rainbow, Alcatrazz, Thin Lizzy und Praying Mantis. Das Gitarrenspiel von Willem Verbuyst erinnert an jenes von Gary Moore und Michael Schenker.
http://www.vanderbuyst.com

1. Juni 2012 – 20 Uhr
Roxy Concerts
Vvk: 16 Euro / Abendkasse 20 Euro
www.roxy-concerts.de

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Kartenvorverkauf The Devils Blood – Jetzt Tickets online bestellen

Eine Bitte: Wir haben hier zu Ihrer Homepage verlinkt und auch wir freuen uns über Links zu uns. Verlinken Sie gerne auf ihrer Internetseite zu uns: http://blog.flensburg-szene.de – Flensburg-Szene Blog – Vielen Dank!