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Zukunftsweisend! Initiative plant Autobahntunnel von Flensburg bis Bordesholm

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Zukunftsweisend! Initiative plant Autobahntunnel von Flensburg bis Bordesholm
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tunnelfl(CIS-intern) – Mitglieder der neuen Initiative Tunnel 2025 haben heute bedeutende Ideen vorlegt, die weit über einen Tunnel unter dem Nord-Ostsee-Kanal bei Rendsburg hinausgehen. Ausschlaggebend sind dabei u.a. auch die alarmierenden Ergebnisse der Klimakonferenz in Japan. Demnächst wird ja mit dem sechsspurigen Ausbau der A7 zwischen Hamburg und Bordesholm begonnen, offen geblieben ist dabei die dringende Frage, wie der Verkehr der Zukunft von Bordesholm weiter Richtung Norden und Skandinavien geleitet werden soll.

Der Rader Hochbrücke wird ja nur noch eine Lebenserwartung von max. 12 Jahren vorausgesagt und der Rendsburger Kanaltunnel ist für den weiter wachsenden Verkehr Richtung Norden als Ausweichlösung nicht geeignet. Allerdings soll in naher Zukunft auch das Gebiet zwischen Rendsburg und Flensburg durch immer höher werdende Wasserstände der nahen Ostsee öfters überflutet werden.

Baufachleute der Tiefbau-Tunnel AG haben nun einen gar nicht so verwegenen Plan vorgelegt. In der Planung sieht es so aus, das ab dänischer Grenze per Schildvortriebsmaschinen ein sechsspuriger Tunnel inkl. einer zweigleisigen Eisenbahnschnellstrecke für Hochgeschwindigkeitszüge über Schleswig, Rendsburg, unter dem Nord-Ostsee-Kanal bis nach Bordesholm gebohrt werden soll.

Foto: Google Maps

Der Tunnel wird durch eine neue Technik wasserdicht gebaut, so das Überflutungen durch Ostsee-Hochwasser oder starken Regenfällen ausgeschlossen sind. In Flensburg wird es eine zusätzliche Tunnelausfahrt zum ebenfalls geplanten neuen Fährhafen nach Skandinavien am Harniskai geben. Weitere Ausfahrten gibt es dann aber nur noch bei Schleswig und Rendsburg. Der gut 100 km lange Tunnel wird mit ADR+F2S (F2S = Follow to Stop) ausgestattet, so das die Fahrer bequem sitzend und anderer Beschäftigungen nachgehend die Strecke bis Flensburg fahren können.

Mit diesem Tunnel kommen die Erbauer dann auch dem BUND und anderen Umweltschützern entgegen. Allein schon der Neubau des Tunnels wird fast keine Beeinträchtigungen haben, da alles unterirdisch passiert. Die enormen Erdmassen, die dabei anfallen, werden zur Aufschüttung tiefer gelegener Gebiete innerhalb des Baugebietes genutzt. Und sorgen damit für einen weiteren Schutz vor Hochwasser.

Fertig werden soll der Tunnel rechtzeitig vor dem Jahre 2026, so daß danach dann die Rader Hochbrücke und die Rendsburger Eisenbahnhochbrücke der Resteverwertung zugeführt werden können. Man spricht von einer Fertigstellung zum 1. April 2025.

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CIS