Vorträge im Rahmen der 4. Nano-Tage in der Phänomenta Flensburg

Add to Flipboard Magazine.
Teilen
Vorträge im Rahmen der 4. Nano-Tage in der Phänomenta Flensburg
Bewerte bitte diesen Beitrag

(CIS-intern) – Mit der Nanotechnologie lassen sich Objekte erzeugen, die kleiner sind als 100 Nanometer (nm). Ein Nanometer entspricht einem Millionstel Millimeter oder dem tausendsten Teil eines Mikrometers.

Foto: Mario De Mattia / CIS Online Magazine

Millimeter 10-3 m
Mikrometer 10-6 m
Nanometer 10-9 m

1 Millimeter = 1000 Mikrometer = 1.000.000 Nanometer

Prof. Dr. W. Benecke wird in seinem Vortrag die sogenannte „top down“ Technologie erläutern, bei der man Nanostrukturen herstellt, indem aus einem großen Block Material kleine Strukturen herausgeschnitten und zu funktionalen Einheiten zusammengesetzt werden.

Prof. Dr. H.-G. Rubahn wird über die „bottom up“ Technologie referieren, mit der man Atome und Moleküle zu größeren Einheiten, Clustern, dünnen Filmen und anderen Nanoteilchen zusammensetzt.

Nanoteilchen können unterschiedlichste Formen sein. Kugeln, Filme, Fasern, Röhren. Sowohl Chemiker, Physiker, Biologen als auch Ingenieure setzen diese Technologie ein. Dabei erzielen sie erstaunliche Ergebnisse und es eröffnen sich faszinierende Anwendungsfelder:

Nanopartikel aus Gold transportieren Wirkstoffe direkt zum Tumor im Körper von Krebspatienten, die Oberflächen von Brillen beschlagen nicht mehr mit Hilfe einer Nanobeschichtung, winzige Schaltelemente in modernen Computerchips ermöglichen immer kleiner werdende Geräte und organische Solarzellen sind abbaubar, lassen sich sehr vielseitig einsetzen, verzichten auf kostenintensives Silizium und ihre nanostrukturierten Oberflächen steigern die Lichtabsorption.

Dies sind nur einige Anwendungsbeispiele. Und die Zukunft verspricht noch mehr. Die Nanotechnologie erlaubt eine Vision, in der Ressourcenverbrauch minimiert und umweltfreundliche Technologie möglich ist. Zudem sind radikal neue Entwicklungen denkbar, wie zum Beispiel auf Licht basierende Rechner-Technologien (und nicht länger auf Elektronen wie heute).

Donnerstag, 7. Juni 2012 um 19.30 Uhr
Prof. Dr. Wolfgang Benecke (Fraunhofer ISIT/Christian-Albrechts-Universität Kiel): Mikrotechnologie: Strukturen, die unser Leben verändert haben

Prof. Dr. Horst-Günter Rubahn (Syddansk Universitet Sonderborg, Mads Clausen Institute, NanoSYD): Nanotechnologie: Bauen mit den Steinen, die die Welt zusammenhalten

Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei.

Phänomenta, Norderstr. 157-163, 24939 Flensburg
www.phaenomenta.com

Eine Bitte: Wir haben hier zu Ihrer Homepage verlinkt und auch wir freuen uns über Links zu uns. Verlinken Sie gerne auf ihrer Internetseite zu uns: http://blog.flensburg-szene.de – Flensburg-Szene Blog – Vielen Dank!