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Universität Flensburg bekommt 400.000 Euro Förderung für Schulmedien-Projekt

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Universität Flensburg bekommt 400.000 Euro Förderung für Schulmedien-Projekt
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unilogo(CIS-intern) – „Die Generation Facebook lernt dazu – das ist vorbildlich!“ sagte heute (28. Februar) Wissenschaftsstaatssekretär Rolf Fischer bei einem Besuch der Flensburger Universität, bei der er eine wertvolle Nachricht im Gepäck hatte: Fischer brachte eine Förderung von insgesamt 400.000 Euro für die Jahre 2014 bis 2017 für das Uni-Projekt ‚media matters!‘ mit, in dem es um die Stärkung der Medienbildung an schleswig-holsteinische Schulen geht.

„Dieses Projekt ist richtungsweisend. Medienbildung in der Schule stärkt Kompetenzen und Verantwortung für Eltern, Schüler und Lehrer“, hob der Staatssekretär hervor. Der Einsatz moderner Medien und deren ständige Weiterentwicklung für den Unterricht gehöre zum Thema ‚Schule 2.0‘, Medienbildung gehöre daher direkt zum Schulentwicklungsprozess.

„Wir freuen uns über das Engagement des Landes und halten es für ganz wichtig, Medienperformanz, Medienbildung, aber auch Medienkritik in den Schulen verstärkt auszubilden. Das Projekt ‚media matters!‘ trägt dazu bei – im Moment werden Daten erhoben, die später zur Grundlage innovativer Medienkonzepte in den Schulen werden. Wir sind zuversichtlich, dass Schleswig-Holstein eines der führenden Länder auf dem Gebiet der Medienpädagogik wird“, sagte der Präsident der Flensburger Uni, Prof. Dr. Reinhart.

Das Projekt von Professor Dr. Christian Filk in Flensburg ist Teil eines mehrjährigen Forschungs- und Entwicklungsprojektes des Studiengangs Medienbildung, das von der Medienanstalt Hamburg/Schleswig Holstein (MA HSH) sowie der Pressestiftung Flensburg gefördert wird und von Filk konzipiert wurde. „Wir befinden uns inmitten eines massiven gesellschaftlichen Wandels“, ist der Hochschullehrer überzeugt und bringt den strukturellen Umbruch auf die Formel „Von der Industrie- zur Netzwerkgesellschaft“. Er betonte, dass es beim Thema ‚Schule und Medien‘ um mehr als um Cybermobbing und iPad-Klassen gehe.

Es müsse vielmehr um die Frage gehen, ob unsere bisherige Konzeption von Schule mit der kooperativen Netzwerkgesellschaft überhaupt noch zusammenpasse. „Ich freue mich für das Projekt und die Universität Flensburg über die Förderung durch das Ministerium und sehe damit die Möglichkeit gegeben, auf einer guten Grundlage die Ziele von ‚media matters!‘ in die Praxis umzusetzen und so einen nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der Medienbildung im schulpraktischen Fach zu leisten“, sagte Filk.

Filk und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen in den kommenden Jahren herausfinden, wie es um den Entwicklungsstand schulischer Medienbildung in Schleswig-Holstein steht. Ebenso denken sie darüber nach, unter welchen Bedingungen schulische Medienbildung in der Netzwerkgesellschaft stattfindet und welche Ziele sie haben kann. Dabei setzen die Flensburger Forscherinnen und Forscher konsequent auf einen kooperativen Gestaltungsansatz – alle Beteiligten werden mit einbezogen.

PM: Thomas Schunck | Ministerium für Bildung und Wissenschaft


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