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Twedter Feld bei Flensburg: 200 tierisch gute Rasenmäher pflegen die Flora

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(CIS-intern) – Ab späten Nachmittag am Montag, den 14. Mai beweiden wieder rund 200 Heidschnucken und Ziegen die wertvollen Offenlandbereiche im Naturschutzgebiet Twedter Feld.

Die seltenen, licht- und wärmebedürftigen Trocken- und Magerrasenbiotope in der Nähe des Flensburger Reit- und Fahrvereins sowie des Kiefernweges werden durch die bereits zum 4. Mal stattfindende Beweidungsaktion von Gehölzen möglichst freigehalten und so in ihrem Bestand gesichert. Dies geschieht dieses Jahr auf Empfehlung eines Gutachtens mehrfach (bis zu 3 mal) und früher als bisher.

Foto: marita / pixelio.de

Die Herde wird wieder von der Schäferin Angela Dornis mit ihren altdeutschen Hütehunden für etwa eine Woche zur Biotoppflege eingesetzt. Die Wanderschafherde im Twedter Feld ist ein lohnendes Ausflugsziel und bietet schöne Fotomotive.

Für einen unbeschwerten Ausflug weist die Stadtverwaltung vorsorglich darauf hin, dass die Schafe sich von anderen Hunden schnell bedroht fühlen und die Hütehunde aggressiv auf andere Hunde reagieren können. Hunde dürfen – auch deshalb – im Naturschutzgebiet nur angeleint mitgeführt und das Gebiet nur auf den offiziellen Wegen betreten werden. Die Wege im westlichen Teil sollten während der Beweidungsphase möglichst nur ohne Hund betreten werden. Wer dennoch mit seinem vierbeinigen Freund die Herde ansehen möchte, sollte ausreichend Abstand zur Herde halten. Eine entsprechende Beschilderung wird vorübergehend eingerichtet.

Zur weiteren Unterstützung der natürlichen Entwicklung des einzigen Naturschutzgebietes in Flensburg werden 2012 schwerpunktmäßig Schutz- und Entwicklungsmaßnahmen in den genannten Offenlandflächen und in Bezug auf Knicks sowie Gewässer umgesetzt. Daneben ist die zum Erhalt der heimischen Pflanzenvielfalt erforderliche Bekämpfung von nicht heimischen und standortfremden Pflanzen – so genannten Neophyten – Ziel. Diese Pflanzen wandern leider oft durch illegale Gartenabfallentsorgungen in das Schutzgebiet ein und verdrängen die heimischen Arten.

Die Maßnahmen werden vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume als Schutz- und Entwicklungsmaßnahmen finanziert.

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