Theaterwerkstatt Pilkentafel aus Flensburg zeigt uns Kafka

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Theaterwerkstatt Pilkentafel aus Flensburg zeigt uns Kafka
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(CIS-intern) – Im November zeigt die Theaterwerkstatt Pilkentafel zum ersten Mal ihre beiden Theaterabende zu Texten von Franz Kafka in einem zeitlichen Zusammenhang, inhaltlich sind sie es ohnehin. Bei den Proben zu „Die Verwandlung“ 2004 fiel schon die Entscheidung ein zweites Stück aus Fragmenten und Tagebüchern noch einmal gesondert zu machen auch wenn es erst 2011 mit “Bitte, betrachten sie mich als einen Traum“ so weit war. Für die Theaterwerkstatt Pilkentafel ist „Ein Ende unserer Beschäftigung mit Kafka ist noch nicht abzusehen, ein Leben ohne Kafka kaum vorstellbar und die Welt ohne Kafka käme uns noch kafkaesker vor“.

Foto: Theaterwerkstatt Pilkentafel

Bitte, betrachten Sie mich als einen Traum
Kafka lesen

Als Franz Kafka eines Nachmittags seinen Freund Max Brod besucht und beim Weg durch das Wohnzimmer dessen auf dem Sofa schlafenden Vater weckt, flüstert er, auf Zehenspitzen weitergehend: „Bitte, betrachten Sie mich als einen Traum“.
Der Schlaf, der Halbschlaf, der Traum oder auch nur das schlichte Rumliegen sind der Ausgangspunkt von Kafkas Texten („Nur so kann geschrieben werden, nur in einem solchen Zusammenhang, mit solcher vollständigen Öffnung des Leibes und der Seele.“) und so hat die Theaterwerkstatt einen außergewöhnlichen Raum gebaut, in der die Zuschauer im Liegen den Texten lauschen. Die Fragmente und Tagebücher sind voll verborgener Kostbarkeiten, dunkler Abgründe und leuchtenden Erkenntnissen. Die schönsten, die sinnfälligsten, die rätselhaftesten Texte wurden in der Inszenierung von Elisabeth Bohde zu einer neuen Einheit verwoben und in einen akustischen wie tatsächlichen Raum gestellt, indem sie ihre Wirkung entfalten, zu einer sinnlichen Erfahrung werden. Die zuschauer sind eingeladen, in das Gespinst von Kafkas „traumhaften inneren Leben“ einzutauchen, Das Flensburger Tageblatt schreibt: „So entspannt haben wir Kafka noch nie genossen!“

Textmontage und Regie
Elisabeth Bohde

Raum
Elisabeth Bohde, Roy Spahn

Musik
Uwe Schade

Es spielen
Uwe Schade, Torsten Schütte, Elisabeth Bohde

Freitag 01., Samstag 02., 13., Donnerstag 14., Freitag 15., Samstag 16. November 20:00 Uhr
Karten über die Homepage www.pilkentafel.de

An der Abendkasse
Vorverkauf: SHZ Kundenzentrum oder Tourist Information in der Roten Straße
Für Studenten: Karten für 7,– € im AStA Büro der Uni und FH (begrenztes Kontingent)

Eintritt
20,– € für Förderer
15,– € für jeden
10,– € für Schüler, Studenten, Sozialpassinhaber

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