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Prof. Dr. Bernd Möller ist neuer Leiter des Studiengangs „Energy and Environmental Management in Developing Countries“

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(CIS-intern) – Sein Werdegang ist geradlinig. Schon als Gymnasiast hat sich der 1969 geborene Bernd Möller für Erneuerbare Energien interessiert: Zum 1. Oktober wurde er nun Leiter des Masterstudiengangs „Energy and Environmental Management in Developing Countries“. Flensburg ist ihm nicht unbekannt: Von 1991 bis 1995 hat Bernd Möller an der Fachhochschule Flensburg Maschinenbau und Energietechnik studiert. „Mir war die Nähe zu Dänemark wichtig. Die waren schon damals in Bezug auf Erneuerbare Energien s viel weiter als Deutschland“. Folgerichtig hat er an der Universität Aalborg promoviert „Der interdisziplinäre Ansatz dort hat mir gut gefallen. Ein dänischer Energieberater ist ein echter Tausendsassa, der sich in Politik, Technologie und Wirtschaft auskennt.“

Möllers Schwerpunkt liegt in der Anwendung von Geoinformation in der Energiewirtschaft. „Es geht darum, geographisches Wissen über das lokale Umfeld in Standortüberlegungen für Erneuerbare Energiesysteme miteinzubeziehen“, erklärt der zweifache Familienvater, der seit 1998 an der Universität Aalborg lehrt, seit 2005 als assoziierter Professor.

Nach 18 Jahren in Dänemark kehrt er nun für die Leitung des Studiengangs „Energy and Environmental Management in Developing Countries“ nach Deutschland zurück. Der Masterstudiengang, der in Flensburg noch immer unter seinem früheren Namen “SESAM”, (Sustainable Energy Systems and Management) bekannt ist, wird vom DAAD gefördert und richtet sich an Ingenieurinnen und Ingenieure der südlichen Halbkugel. „Dieser Studiengang hat eine lange Tradition, er hat sich in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelt“, sagt Bernd Möller respektvoll. Vorrangig möchte er das „Problemorientierte Lernen“ stärker ausbauen. Dafür sollen Studierende einbezogen werden. „Eine Erfahrung, die man selbst gemacht hat, sitzt tiefer als eine, die nur mitgeteilt wird“.

Bernd Möller tritt die Nachfolge von August Schläpfer an. Der Schweizer hat an der University of Murdoch in Australien am Institut für Nachhaltigkeit und Technologie promoviert und interessiert sich besonders für die politischen Rahmenbedingungen der Veränderung von Energiesystemen. Den Studiengang hat der mittlerweile 66-Jährige seit 2008 geleitet. „Das Besondere ist, dass die Leute, die zu uns

kommen, bereits in ihren eigenen Ländern gearbeitet haben. Aus den Fehlern und Erfolgen ihrer Länder können wir im Austausch lernen, wie wir Energiesysteme nachhaltig ändern können.“

Auch Bernd Möller weiß dieses Potential seiner Studierenden zu schätzen. „Wir laden Menschen mit viel Erfahrung und hoher Motivation ein. In diesem Studiengang sind sie gleichwertige Partner. Das ist ein Ansatz, den ich sehr schätze.“

PM: Kathrin Fischer – UNI Flensburg

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