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Flensburg Stadtplanungsausschuss weist die Kritik zur POCO Ansiedlung zurück

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Flensburg Stadtplanungsausschuss weist die Kritik zur POCO Ansiedlung zurück
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Poco_01(CIS-intern) – Bisher hatte sich ja nur die eine Seite zum Problem mit der geplanten Möbelhausansiedlung von POCO gemeldet, nämlich POCO selber in einer Pressemeldung. Darin teilten sie mit, das sie Schwierigkeiten von seitens der Stadt bei der Durchführung ihres Anliegens hätten. Abgesehen von einigen Kommentaren im Netz verschiedener Bürger hörte man von der Stadt Flensburg dazu aber eher wenig.

Heute nun meldet sich der Stadtplanungsausschuss zu Wort und das Statement zum geplanten POCO Möbelhaus lautet folgendermaßen:
Auf seiner jüngsten Sitzung hat sich der Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Planung der Flensburger Ratsversammlung mit einer möglichen Ansiedlung eines POCO-Möbelmarktes im ehemaligen Max Bahr-Baumarkt auf dem Grundstück Zur Bleiche 50 beschäftigt.

Logo: POCO

Vorausgegangen war ein von POCO initiiertes Informationsgespräch für Presse und Politik, bei dem die Ansiedlungspläne vorgestellt wurden. POCO ist mittlerweile Eigentümer des betreffenden Grundstückes, das planungsrechtlich als “Sonderfläche Baumarkt” eingetragen ist. Für eine anderweitige Nutzung, z.B. für einen Möbelmarkt ist eine Änderung des B-Plans erforderlich. Dieser Sachverhalt wurde im Rahmen des Gespräches auch von den städtischen Teilnehmern angesprochen.

Kurz nach der Sitzung hat POCO in einer Pressemitteilung schwere Vorwürfe gegen die Stadtverwaltung in Verbindung mit dem Ansiedlungsvorhaben erhoben. Insbesondere wurde der Stadt vorgeworfen, Arbeitsplätze zu verhindern. “Warum POCO diese voreiligen Anwürfe gegen die Stadt und ihre Verwaltung aufgeworfen hat ist mir schleierhaft”, so der Vorsitzende des Planungsausschusses Axel Kohrt. “Wir hatten noch nicht einmal Gelegenheit die Sache im zuständigen Ausschuss zu beraten, bevor wir uns dieser massiven Kritik ausgesetzt sahen. Das ist aus meiner Sicht schlechter Stil. Selbstverständlich ist uns daran gelegen zeitnah zu beraten, erpressen lassen wir uns jedoch nicht”, so Kohrt weiter.

Der Ausschuss hat sich darauf geeinigt, dass die Verwaltung einen Vorschlag zur nächsten Sitzung unterbreiten wird, wie in der Sache weiter verfahren werden kann und möglicherweise den Wünschen des Investors entsprochen werden kann, ohne langfristige Planungsziele aufzugeben.

Anm. Dann warten wir also mal ab, wie es mit POCO weiter geht. Und wer denn nun recht hat, POCO oder die Stadt, weiß auch wieder keiner so richtig….

PM: Stadt Flensburg