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FH Flensburg setzt auf Gesundheitsvorsorge durch Informations- und Kommunikationstechnologien

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(CIS-intern) – „Es ist vollbracht,“ mit diesem Ausruf zeigt Professor Roland Trill seine Befriedigung darüber, dass ein dreijähriges Forschungsprojekt kurz vor dem erfolgreichen Abschluss steht. „Wir also so genannter Lead-Partner standen während der Projektlaufzeit natürlich besonders im Fokus. Ein Projekt mit über 20 Partnern aus acht Ländern zu führen, ist schon eine Herausforderung! Aber spätestens nun ist die Fachhochschule im Bereich eHealth auf der europäischen Landkarte etabliert. Wir gehen selbstbewusst zur Abschlusskonferenz nach Brüssel!“, so Prof. Trill weiter.

Auch in Schleswig-Holstein stellen der demographische Wandel und die damit einhergehende steigende Zahl chronisch erkrankter Bürger das Gesundheitswesen vor große Herausforderungen.

Um diesen gerecht zu werden, setzt die Fachhochschule Flensburg in der Gesundheitsvorsorge auf den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien, auch bekannt als eHealth.

Der erfolgreiche Einsatz ist abhängig von der Akzeptanz, die Patienten und medizinisches Personal diesen modernen Technologien entgegenbringen. Grundvoraussetzungen hierfür sind die Stärkung des Wissens über die Möglichkeiten neuer Technologien in der Gesundheitsvorsorge sowie die Erhöhung der der Bereitschaft, Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen. Damit befasste sich das Projekt!

Zielsetzung des Projekts „ICT for Health“ war der Anspruch, einen lebensnahen und vor allem alltagstauglichen Einsatz der eHealth-Technologien durchzusetzen. Im Rahmen des Projekts entwickelte das Team der Fachhochschule Flensburg ein Online-Portal, in dem der Bürger anhand von Text- und Filmbespielen über ganz konkrete Nutzungsmöglichkeiten informiert wird. Eine weitere Anwendung ist das mehrsprachige Gesundheitsportal VIVAPORT, das Reisenden den Zugriff auf die persönlichen Gesundheitsdaten im Ausland ermöglicht – natürlich in der jeweiligen Landessprache. So können sich Ärzte vor Ort schnell über die Krankheitsgeschichte des Patienten informieren. Auch an dieser Lösung hat die Fachhochschule intensiv „mitgeschrieben“.

Diese sowie alle weiteren Ergebnisse des Projektes, ICT for Health, werden am 5 und 6 November 2012 auf der eHealth Acceptance Conference in Brüssel vorgestellt. Politische Entscheidungsträger, internationale Gesundheits- und Computerexperten, Patientenorganisationen und der Europäischen Union werden an der Abschlusskonferenz teilnehmen. „Wir gehen ganz bewusst nach Brüssel, weil die EU auch zukünftig wichtige Entscheidungen in der Gesundheitspolitik treffen wird. Wir als eHealth-Experten sind davon überzeugt, dass wir einen wichtigen Beitrag für die Weiterentwicklung des Gesundheitssystems leisten können. Mit der Konferenz auf europäischer Ebene setzt die Fachhochschule Flensburg einen weiteren Meilenstein in ihrem stetigen Bemühen, eHealth-Technologien in die Gesundheitsvorsorge zu integrieren.“ beendet Prof. Trill dem Ausblick auf ein wissenschaftliches Highlight an den Flensburger Hochschulen.

Weitere Informationen
www.ehealthacceptance2012.net und www.ictforhealth.net

Projektleiter
Prof Roland Trill, conference host, roland.trill@fh-flensburg.de
Flensburg University of Applied Sciences, Germany