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FH Flensburg – 4500 Briefumschläge für einen guten Zweck

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(CIS-intern) – Fritz Bremer aus Flensburg hat einen großen Bekanntenkreis. Nur so ist eine Kooperation für den guten Zweck zustande gekommen, die seit mehr als zehn Jahren währt und drei Städte in Deutschland miteinander verbindet. Fünf gelbe Kisten voll mit Briefumschlägen hat Fritz Bremer soeben in den Kofferraum seines Autos geladen. Um genau zu sein: Es sind 4500 Umschläge.

So viele Bewerbungen für einen Studienplatz im kommenden Wintersemester sind nämlich bei der Fachhochschule Flensburg eingegangen. Die geleerten Umschläge bringt Fritz Bremer nun ins Altenheim Probst-Riewerts-Haus in Neumünster. „Dort schneiden die Bewohner die Briefmarken aus“, erzählt Bremer. Er selbst sieht sich zwar lediglich als Mittelsperson. Mit einem Fest vor mehr als zehn Jahren hat er jedoch diese Zusammenarbeit angestoßen. Damals lernten sich nämlich die langjährige Info-Point-Mitarbeiterin der Fachhochschule, Angelika Petersen, und eine ehrenamtliche Mitarbeiterin des Altenheims in Neumünster kennen. Die eine erzählte davon, dass die Altenheim-Bewohner mit dem Ausschneiden von Briefmarken eine sinnvolle Beschäftigung finden. Und die andere hatte jedes Jahr tausende von Briefumschlägen von FH-Bewerbern auf dem Tisch liegen. Schnell war man sich einig: Das passt gut zusammen.

Das sieht auch Sabine Christansen so. Die Kanzlerin der Fachhochschule freut sich, dass die nutzlosen Umschläge gewinnbringend eingesetzt werden. „Hier wird ein absolut guter Zweck erfüllt – und das ohne viel Aufwand“, sagt die Verwaltungschefin.

Foto: (v.l.) Sabine Christiansen, Kanzlerin der Fachhochschule Flensburg, Fritz Bremer und Sylvia Rußbüldt, Leiterin des Studierendenseketraiats. Foto: Gatermann

Der gute Zweck reicht dabei sogar noch über Schleswig-Holstein hinaus. Bis nach Bethel in Nordrhein-Westfal

en. Hier, nahe Bielefeld, landen die ausgeschnittenen Briefmarken bei der Behinderteneinrichtung v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel. In der Briefmarkenstelle werden jeden Tag tausende Marken zusammen, die sortiert und für den Verkauf aufbereitet werden.

Auch in den kommenden Jahren werden weiterhin Briefmarken von der Fachhochschule dabei sein, verspricht FH-Kanzlerin Sabine Christiansen.

PM: FH Flensburg

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