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Drei neue Beratungsstellen gegen Rechtsextremismus – Flensburg, Lübeck und Itzehoe

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Drei neue Beratungsstellen gegen Rechtsextremismus – Flensburg, Lübeck und Itzehoe
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(CIS-intern) – Die schleswig-holsteinische Landesregierung verstärkt ihren Kampf gegen den Rechtsextremismus. An diesem Freitag (1. November) öffnen drei neue Beratungsstellen für Prävention, Beratung und Fortbildung in der Auseinandersetzung mit dem Neonazismus in Flensburg, Lübeck und Itzehoe ihre Türen. Je zwei Berater kümmern sich darum, in Kindertagesstätten, an Schulen und in Jugendhilfeeinrichtungen über Gefahren und Gefährdungen des Rechtsextremismus aufzuklären und einen überregionalen Informationsaustausch zwischen Initiativen und Bündnissen gegen Rechtsextremismus sicherzustellen.

Die Beratungsstellen in Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt (AWO) sind das Herzstück des Landesprogramms zur Demokratieförderung und Rechtsextremismusbekämpfung, für das die Landesregierung jedes Jahr 300.000 Euro zur Verfügung stellt. Darüber hinaus wurde bei der Aktion Kinder- und Jugendschutz Schleswig-Holstein e. V. in Kiel eine landesweite Bildungs-, Beratungs- und Informationsstelle geschaffen, die Bausteine für die Fortbildung von Multiplikatoren wie Lehrern und Erziehern entwickeln soll und dafür sorgt, dass das Wissen und die Methoden der demokratiepädagogischen Arbeit überall im Land ankommen.

“Wir müssen Menschen ermutigen und unterstützen, Demokratie und Freiheit zu verteidigen”, sagte Innenminister Andreas Breitner am Mittwoch (30. Oktober) in Kiel. Es müsse ein dauerhaftes öffentliches Klima erzeugt werden, in dem Rechtsextremisten und ihr Gedankengut keine Chance hätten, eine breite Anhängerschaft zu finden. Das Landesprogramm sei ein weiterer Beitrag, die Zivilgesellschaft zu stärken, die Erziehung zu Demokratie und Toleranz zu unterstützen, soziale Integration und interkulturelles Lernen zu fördern. “Bildung bleibt das wirksamste Rezept, damit junge Menschen auf rechtsextremistische Parolen nicht hereinfallen”, sagte Breitner.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Thomas Giebeler | Innenministerium

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