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Abschluss mit Schaumkrone: FH-Flensburg Studierende brauen Schoko-Bier

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schokobier2(CIS-intern) – „Noch Fragen? Oder lieber noch ein Bier?“ Mit dieser Frage beendeten die Studierenden ihren Fachvortrag über ihr Selbstgebrautes. Und in der Jury überwog der Wunsch nach einem weiteren Bier. Es war der geschmackvolle Abschluss des ersten Kurses Brauerei- und Mälzereitechnologie im Studienschwerpunkt Lebensmitteltechnologie an der Fachhochschule Flensburg. Die 13 Studierende präsentierten das Ergebnis ihres ersten Brauversuchs: ein Chocolate-Bier und ein Weizenbier.

Wie anspruchsvoll das Brauen eines guten Bieres ist, welche biologischen und chemischen Prozesse dabei ablaufen, welche ingenieurwissenschaftlichen Aspekte zu beachten sind, um ein sauberes Lebensmittel herzustellen, zeigten die Fachvorträge der Studierenden. Und um ihr theoretisches Wissen zu untermauern, präsentierten sie ihr Chocolate- und Weizenbier. Die Ergebnisse können sich sehen lassen.

Nicht nur Prof. Dr. Birte Nicolai, FH-Vizepräsident Prof. Dr. Martin von Schilling und Dipl.-Ing. Holger Blawatt von der Fachhochschule, sondern auch Hans Thater vom Anlagenhersteller Krones in Flensburg und Diplom-Braumeister Thomas Kipka, Geschäftsführer Westindien Brauhaus (Sylter Hopfen), waren mit der Arbeit sehr zufrieden. Die beiden Firmen kooperieren in diesem Bereich mit der Fachhochschule, indem ihre Experten etwa Vorlesungen halten oder Labore in den Firmen zur Verfügung stellen.

schokobierDie Lebensmitteltechnologie, die seit dem laufenden Wintersemester innerhalb des Studiengangs Biotechnologie-Verfahrenstechnik angeboten wird, vereint natur- und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen und vermittelt darüber hinaus Spezialwissen über die Herstellung sicherer Lebensmittel. Besondere Bedeutung haben dabei die Lebensmittelqualität, die Herstellungsverfahren sowie die damit verbundenen stofflichen Umwandlungen. „Veranschaulichen lässt sich all das sehr gut am Brauen eines Bieres“, erklärt Nicolai. Es müssten technologische und qualitative Aspekte berücksichtigt und gekonnt aufeinander abgestimmt werden.

PM: FH Flensburg


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