Weihnachtskonzert des Sankt Nikolai Chores

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Weihnachtskonzert des Sankt Nikolai Chores
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Datum der Veranstaltung / Uhrzeit
13.12.2015
17:00 - 18:30 Uhr

Veranstaltungsort
St. Nikolaikirche



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Johann Sebastian Bach:
WEIHNACHTSORATORIUM (Kantaten I, IV & VI)
Carl Philipp Emanuel Bach:
MAGNIFICAT

Sankt Nikolai Chor
Solisten: Antje Bitterlich, Manuela Mach, André Khamasmie, Ingolf Seidel
Orchester: Ensemble Ars Musica 
Leitung: Michael Mages

Eintritt: Euro 30,- (erm. 27,-)/ 25,- (22,-)/ 20,- (17,-)/ 15,- (12,-)*
*Buchen Sie bequem online: www.nikolaichor-flensburg.de
Kartenvorverkauf: Moin Moin, shz Kundencenter, Touristinfo Flensburg u. Glücksburg
oder Kirchenbüro St. Nikolai.

Eine Veranstaltung des Flensburger Stadtkantorates.

Zum Programm:

Das festliche Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach ist aus der Advents-und Weihnachtszeit heutzutage nicht wegzudenken.
Die besondere Herausforderung besteht darin, Bachs Musik in ihrer unerschöpflichen Tiefe immer neu zu deuten und auszuloten. Stadtkantor Michael Mages hat sich deshalb für eine auf den ersten Blick etwas ungewöhnliche Zusammenstellung von 3 Kantaten des Werkes entschieden: Kantaten I, IV und VI.
Die erste Kantate nimmt den Zuhörer sofort mit hinein in das Geschehen, wenn mit Pauken und Trompeten der festliche Eingangschor erklingt: „Jauchzet, frohlocket!“.
Die vierte Kantate hat durch die andere Besetzung (Hörnerklang) einen ganz eigenen Charakter. Ihr liegt nur ein einziger Bibelvers zugrunde, der feierlich und meditativ besungen wird. Mit großer Instrumentalbesetzung wartet die sechste Kantate auf – in den einrahmenden Chorstücken dominieren die virtuos geführten Trompeten.
Im feierlichen Schlusschor erklingt noch einmal dieselbe Melodie wie im ersten Choral der ersten Kantate, was dem Gesamtwerk eine Geschlossenheit verleiht.

Vor dem Weihnachtsoratorium erklingt die erste umfangreiche Komposition Carl Philipp Emanuel Bachs, das 1749 in Berlin entstandene Magnificat. Das Werk repräsentiert einen für die damalige Zeit modernen, „empfindsamen“ Stil und erfüllt alle Kriterien, die die Ästhetik der Zeit von einer großdimensionierten geistlichen Komposition verlangte: Erhabenheit, Würde, polyfone und konzertante Chorsätze, empfindsame und pathetische Arien. Der direkte Vergleich mit dem Stil seines Vaters ist allenfalls in der großen Doppelfuge möglich, mit der die Komposition endet

Für die Aufführung in St. Nikolai konnte ein hochkarätiges Solistenquartett gewonnen werden: Antje Bitterlich (Sopran), Manuela Mach (Alt), André Khamasmie (Tenor),
Ingolf Seidel (Dresden). Der Sankt Nikolai Chor wird begleitet vom Ensemble Ars Musica. Die musikalische Gesamtleitung hat Michael Mages.